Noch 13 Tage bis zum Wiedersehn

Juni 26, 2010



Das wird wohl der letzte Bericht hier aus Mosambik sein weil am Montag geht es auf Reise und dann weiß ich nicht ob ich noch so regen Kontakt zum Internet haben werde.

Amvorletzten Mittwoch kamen die Herren des Hauses wieder nach Hause. Das Missionsehepaar, Thomas und Claudia Günther, was drei Monate in Deutschland war um ihren Vertrag zu erneuern und die dazugehörigen Reisen durch die verschiedensten Gemeinden um von ihrer Arbeit zu berichten. So bin ich die letzten Tage nicht mehr alleine in diesem Haus. Nur gibt mir das etwas Wehmut. Sie kommen zurück um hier weitere zwei Jahre zu leben und zu arbeiten, während ich diese Möglichkeit nicht habe. Thomas wird am Montag wieder anfangen im Seminar zu Arbeiten, so wie Claudia auch im Waisenhaus anfangen wird die Rechnungen von den Letzten drei Monaten zurück zu buchen. Ich werde die letzten Tage nutzen um letzte Dinge zu erledigen. Das heißt Verabschiedungsbessuche leisten überlegen was von meinen Sachen hier bleibt und wer es erhält und vieles mehr. Es nicht so leicht das zu bewältigen, weil will sich schon gerne Verabschieden. Ich habe immerhin ein Jahr hier gelebt und somit ist das schon teilweise zu Hause geworden und dann von den Menschen, die man vielleicht fast täglich gesehn hat Abschied zu nehmen ist wirklich schwer und schmerzt auch das Herz. Mit Trauer, die in meinem Herz wächst, wächst auch die Vorfreude auf Deutschland; meine Familie in die Arme zu schließen, Freunde wieder zu sehn, mein Zimmer wieder in Beschlag zu nehmen, ….. .So freue ich mich auch zumindest etwas wieder am 9.Juli nach zu kommen.

Aber es dauert noch ein kleines Stück bis dahin und das ist auch gut so. So kann ich noch morgen mein Abschiedsfest im Waisenhaus ausrichten, um somit dann auch am Montag mich so langsam auf den Weg nach Deutschland begeben. Ja mein Heimweg dauert etwas länger wie der Hinweg. Ich mache erstmal mal in Xai-Xai Halt um meiner Mosambikanischen Mutter und Familie tschüss zu sagen. Von dort geht es dann am Donnerstag weiter nach Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Hier werde ich meine fürs erste letzte Woche in Mosambik verbringen. Dort sind auch noch einige Verabschiedungsbesuche zu erledigen und dann geht es dann am 7. Juli mit dem Bus weiter nach Johannesburg um dann am Tag darauf mein Flug nach Deutschland zu bekommen. So werde ich dann aller Vorrausicht nach am 9.Juli in Frankfurt ankommen. Aller Vorrausicht nach deshalb, weil man weiß ja nicht welche Magie der Afrikaner wohl anwenden wird um mich doch um Himmels Willen hier zu behalten..Ja der Abschied scheint für beide Seiten nicht unbedingt einfach nein im Gegenteil. Es ist unglaublich schwer für mich, der sich zwar freut nach Hause zu kommen, ab Aber die Kinder quengeln hört: „Bitte, Bitte geh noch nicht, bleib noch ein bisschen.“ Und auch auch für die anderen, die ihren Nachhilfelehrer oder gar Freund verabschieden müssen.

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