Noch ein mal ein anderes Afrika

Juni 21, 2010

Ich wurde von einem Pastoren eingeladen mit ihm und seiner Familie von hier aus in ein etwas 20km weit entferntes Dörfchen zu wandern. In diesem Dörfchen ist seine Gemeinde, in die er berufen wurde.

So liefen wir am Samstag morgen los um am Sonntag den Gottesdienst zusammen zu erleben. Wir sind etwa vierstunden auf kleinen Trampelpfaden durch die schöne hiesige Natur gewandert. Man wundert sich ernsthaft egal wie tief man im Busch ist, trifft man irgendwann mal wieder auf ein Haus oder andere Wanderer. So gibt es so gibt es mitten im Nirgendwo manchmal Wasserpumpen oder Brunnen und sogar die ein oder andere Schule. Man meint vielleicht woher kommen denn die Schüler? Hier wohnt doch niemand in der Nähe. Ja es stimmt nicht in der Nähe wohnen die Schüler dieser Schulen, sondern sie wohnen bis zu drei Stunden entfernt um in eine Schule gehen die bis zur siebeten Klasse führt. Das heißt im Winter frieren die Kinder wenn sie um 4:00 das Haus verlassen oder im Sommer leiden sie unter der Afrikanischen kaltblütigen Sonne. Um auf die weiterführende Schule zu kommen muss man schon in ein Internat gehen, aber die Mehrheit dieser Landbevölkerung hat nicht das Geld um ihr Kind in ein Internat zu geben. Eine andere Möglichkeit ist, man gibt sein Kind zu irgendeinen Verwandten, welcher näher an einer solchen Schule wohnt und lässt dieses Kind in dieser Familie aufwachsen. Ja das Leben ist dort noch mal ein ganz anderes Leben wir hier in Cambine, wo es ja immerhin fließend Wasser, Strom und genug Schulen gibt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.